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Erholungsurlaub mit Palme Marin

Urlaub auf dem Wasser & Urlaub am Wasser – Freiheit pur bei maximalem Komfort = Erholungsurlaub mit Palme Marin.

Aber der Reihe nach … Es ist Januar – wir haben Frost und eigentlich ist an einen Sommerurlaub nicht zu denken. In der Hoffnung auf ein wenig Urlaubsfeeling fahren wir trotzdem nach Düsseldorf zur BOOT und sitzen kurze Zeit später am Stand von Palme Marin und lassen uns ein neues Urlaubskonzept erklären. Wasser- und Landyachting aus einer Hand! Das soll gehen???

Überrascht, aber auch ein wenig skeptisch, buchen wir eine moderne und komfortable Motoryacht für einen Törn rund um Berlin und ein Luxus Reisemobil für 14 Tage Ende Mai. Wir wollten schon immer mal Berlin umrunden und die Elbe bei Dresden und die angrenzenden Gebirge erkunden.

Zwei Tage vor Urlaubsbeginn klingelte das Telefon … Damit keine endlosen Wartezeiten anfallen, fragte uns eine freundliche Stimme von Palme Marin, wann wir denn ankommen würden und ob wir noch weitere Wünsche hätten. Sie gaben uns auf welche App’s wir ggf. für die Tour noch runterladen können und welche Utensilien so alle gebraucht würden.

Hmmm – kannten wir bisher so noch nicht!

Tag 1:

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erreichten wir den Hafen von „Palme Marin“ in Werder (Havel).

Ein leckeres Eis, Kaffee und die warmen Sonnenstrahlen im Rücken ließen die Urlaubsstimmung und die Vorfreude auf die uns bevorstehende Bootstour noch einmal ansteigen.

Nach getaner Arbeit, der Übergabe und Beladung des Bootes, starteten wir unsere Reise in Richtung Potsdam. Vorbei an Caputh fuhren wir am frühen Abend in den Yachthafen „Potsdam“ ein, um dort unser Nachtlager aufzuschlagen.

Hungrig und durstig vom frischen Fahrtwind ließen wir den Tag mit einem gemütlichen Grillabend und einem kleinen Fässchen Bier ausklingen.

Unterstützung beim Verzehren der zahlreich eingekauften Würste und Steaks erhielten wir durch einen netten Gesellen auf Wanderschaft. Dieser bereicherte die Runde mit seinen abenteuerlichen Erlebnissen und sorgte für Unterhaltung.

Marina Havelauen Werder 20
Potsdamer Havelseen Caputher Gemünd 1

Tag 2:

Am nächsten Morgen stachen wir wieder energievoll in See. Auch das trübe Wetter tat unserer freudigen Laune keinen Abbruch. Eingekuschelt in dicken Decken machten wir es uns auf dem Sonnendeck des Schiffes gemütlich und genossen die an uns vorbeiziehende Landschaft.

Dabei durchstreiften wir den Teltowkanal sowie den Neuköllner-Schifffahrtskanal bis hin zum Landwehrkanal. Dort angekommen erwartete uns eine Vielzahl an kleinen, romantischen Brücken, welche durch das multikulturelle Fest „Karneval der Kulturen“ emsig belebt waren.

Da eine Regierungsvierteldurchfahrt für Sportboote erst ab 19 Uhr möglich war, beschlossen wir kurzer Hand vor der Wartestelle Rast zu machen und den Grill aufzustellen.

Nach einem guten Essen vertraten wir uns schließlich noch die Beine und erkundeten den Berliner Stadtteil „Mitte“. Punkt 19 Uhr wurde der Startschuss für die Fahrt durch den Stadtkern gegeben. Von der Spree aus hatte man nicht nur einen großartigen Blick auf das Kanzleramt und das Reichstaggebäude, sondern auch auf die historische Mitte Berlins.

Geplättet von den vielen Eindrücken des Tages entschieden wir uns dazu, im Anschluss an die Mühlendammschleuse anzulegen und dort die Nacht zu verbringen. Eine urige Kneipe im Nikolaiviertel lud uns außerdem noch zum Verweilen ein.

Berlin - Spree
Spree_Blick auf Reichstagsgebäude

Tag 3:

Als nächstes Tagesziel stand „Zeuthen“ auf dem Plan. Bevor wir zur großen Überquerung des Müggelsees ansetzten, ließen wir das Berliner Zentrum hinter uns und stärkten uns mittags im „Wassersportzentrum Berlin“.

Während manch‘ einer von uns ein deftiges Eisbein vertilgte, griffen andere wiederum auf kleinere Köstlichkeiten zurück.

Kulinarisch ging es auch am Abend in einem griechischen Restaurant in Zeuthen weiter. Dort verwöhnte man uns mit landestypischen Spezialitäten und einem Gläschen Ouzo.

Satt und glücklich verbrachten wir anschließend die Nacht am Anleger des „Bootshauses Roll“.

Berlin Fernsehturm
Bootshaus Roll Zeuthen

Tag 4:

Am vierten Urlaubstag traten wir bereits unsere Rückreise an. Mit voller Kraft voraus passierten wir die Ober- und Unterspree sowie den Landwehrkanal.

Aufgrund des stürmischen als auch regnerischen Wetters blies es zudem die Kopfbedeckung unseres Steuermannes von Board. Nun war von allen ganzer Körpereinsatz gefragt. Mit Adleraugen durchkämmten wir das aufbrausende Gewässer, bis die Mütze schließlich entdeckt und unter höchster Spannung gerettet wurde.

Nach einem erlebnisreichen Tag fuhren wir schließlich in den Stadthafen „Berlin-Spandau“ mit tollem Blick auf die Zitadelle ein. Nach einem ausgiebigen Abendbrot im „Brauhaus“, traten wir noch einen kleinen Spaziergang durch Spandau an. Dabei stießen wir auf eine liebliche Eisdiele, welche uns mit ihren leckeren Eiskreationen anlockte.

Berlin Zentrum

Tag 5:

Nach einer ruhigen Nacht war nun der allerletzte Tag unserer Bootstour angebrochen. Entlang der Havel machten wir uns nun wieder auf den Weg nach Potsdam.

Dort angekommen, trieb uns der mittägliche Hunger in ein italienisches Restaurant und wir verspeisten genüsslich ein 3-Gänge-Menü.

Anschließend nahmen wir die Fahrt wieder auf und bogen kurze Zeit später in den Kanal nach Werder ein. Auf diesem Streckenabschnitt machte sich ein Hauch von Wehmut unter uns breit. Gerne hätten wir noch ein paar Tage länger die Berliner Gewässer erkundet.

Und wieder klingelt das Telefon . . . Wann kommt Ihr denn zurück? Im Hafen angekommen, stehen gleich 4 „Marsmännchen“ am Steg – alle mit grünen Jacken – und helfen uns beim Anlegen.

Das Schiff wird ver- und entsorgt und an „die endgültige Parkposition“ verlegt, sowie der nächste Tag mit den ganzen Über- und Rücknahmen besprochen. Wir sind ganz gespannt – aber bisher Toller Service! So – jetzt aber ab an die Bar.

Havel im Nebel
Marina Havelauen Werder

Tag 6:

Pünktlich um halb 10 stehen wieder zwei „grüne Männchen“ vorm Schiff. Die Übergabe vom Reisemobil steht an und damit wir auch hier ein gutes Gefühl bekommen, wird diese an Hand der letzten Abnahme vom TÜV Rheinland gemacht.

Nach einer Probefahrt und zwei Stunden später ziehen wir um und geben anschließend unsere Motoryacht wieder ab – alles reibungslos. Dann noch ein kurzer Blick in die Reisebücher und los geht’s …

Ob wir es noch bis zur „LuxOase“ in Kleinröhrsdorf schaffen? Egal, der Weg ist hier das Ziel und logisch, keine 40 km weiter – Stau – na toll, geht ja gut los. Kommt auch gleich das Kommando vom Skipper oder heißt der hier vielleicht „Landyachtingkapitän“? „Schatz mach Kaffee“ – ich also Inverter an und einen köstlichen Kaffee aus der bordeigenen Espressomaschine gezogen. Mal ehrlich – habe noch niemals so lustig und entspannt in einem Stau gestanden… Nach 25 Minuten geht’s auch weiter und durch die großen Glasscheiben haben wir eine tolle Sicht auf das Geschehen auf der Autobahn.

Auf dem Campingplatz angekommen werden wir auch hier wieder sehr freundlich empfangen und können unseren Stellplatz beziehen. Also Hubstützen und Persenning ausgefahren, Tisch und Stühle drunter gestellt und mit einer Flasche Rotwein, Käse und Oliven den Tag ausklingen lassen …

Mit dem Wohnmobil unterwegs
Campingplatz LuxOase

Tag 7:

Unsere erste Nacht im Reisemobil – einfach traumhaft. Morgens machen wir die Jalousien hoch und mindestens 15 Pferde sprinten vorbei. Die Sonne scheint und wir lassen uns das Frühstück auf der Wiese schmecken.

Heute soll es nach Dresden ins Elbflorenz gehen. Eigens für`s Sightseeing steht ein roter Bus zur Verfügung, der uns nach und durch Dresden befördert. Alle Sehenswürdigkeiten hier aufzuzählen würde Stunden dauern, aber Frauenkirche, Zwinger und Semperoper sind ein Muss.

Bevor es wieder zum Stellplatz geht, machen wir noch einen Spaziergang am Ufer der Elbe entlang – heißt ja nicht umsonst – Urlaub am Wasser!

Am Campingplatz angekommen wird noch mit den Nachbarn geschnackt. Und JA – die Landyachtingfreunde sprechen dieselbe Sprache wie wir, die vom Wasser kommen. Die legen auch an und nehmen „Landanschluss“ …

Campingplatz LuxOase_3
Sail & Drive

Tag 8:

Nachdem wir mit unseren Nachbarn doch recht lange geschnackt hatten, war erstmal ausschlafen angesagt. Um den Kopf „auszulüften“ machen wir heute einen großen Spaziergang in der Umgebung.

Groß- und Kleinröhrsdorf sind typische sächsische Dörfer mit tollen landestypischen Restaurants und Bauernhöfe, wo es einheimische Produkte zu kaufen gibt. In einer der gemütlichen Kneipen lassen wir den Tag ausklingen.

Kleinröhrsdorfer See

Tag 9:

Unser heutiges Ziel ist Bad Schandau. Dort angekommen geht`s geradewegs hoch auf die Bastei, wo wir einen tollen Blick auf die Elbelandschaft und die anderen Berge des Elbsandsteingebirges haben. Auch den wunderschönen Orten Lohmen und Rathen statten wir einen Besuch ab.

Nachdem wir heute wohl um die 15 km bergauf und bergab und über Stock und Stein gelaufen sind, fallen wir nach einem ausgiebigen Abendessen im platzeigenen Restaurant müde in unsere gemütlichen Betten. Was für ein Tag …

Blick von der Bastei

Tag 10:

Standortwechsel! Auf dem Wasser heißt es „Leinen los…“ – hier SAT Schüssel; Hubstützen und Persenning einfahren; Abfahrtkontrolle – ob alle Laden zu sind und nichts durch die Gegend fliegen kann. Kurz noch beim freundlichen Ehepaar Lux verabschiedet und auf ins Zittauer Gebirge.

Nach kurzer Fahrt erreichen wir den See Camping Platz Zittauer Gebirge in Olbersdorf und stehen nach einer herzlichen Begrüßung ganz allein auf einer riesigen Wiese. Da der Platz an das Gelände der Gartenausstellung angrenzt, können wir uns hier auch gleich ein wenig die Beine vertreten. Am See gibt es einige Restaurants mit gut bürgerlicher Küche, wo wir bis in die Nacht den nächsten Tag planen.

Camping in Zitau

Tag 11:

Nach einem deftigen Frühstück mit meist einheimischen Produkten, geht es gut gestärkt zur Zittauer Schmalspurbahn, die uns nach Oybin und Jonsdorf bringen soll. Allein schon die Fahrt in einem offenen Wagon ist ein besonderes Erlebnis, wenn der Zug über Berg und durch romantische Täler fährt.

Am Ende der Reise angekommen erwarten uns zwei Kleinstädte, wo wahrscheinlich das Wort „Ostalgie“ erfunden wurde. Liebevoll restaurierte Häuser und Höfe, Restaurants wo es noch ein Zigeunerschnitzel oder das Steak mit Letscho gibt und beim Bäcker wird sogar noch der Mohrenkopf angeboten. Mit Blick auf den Goldbach machen wir Rast und lassen uns ein Jägerschnitzel mit Feuersoße schmecken.

Damit die Pfunde nicht bleiben, geht`s rauf zum Kloster Oybin. Auch hier werden wir mit einer tollen Aussicht auf das Zittauer Gebirge belohnt. Wieder unten angekommen bringt uns die Schmalspurbahn wieder nach Zittau und wir genießen den Sonnenuntergang über dem Olbersdorfer See.

Oybin Bahnhof
Oybin vom Kloster

Tag 12:

Wenn wir schon mal hier sind, wollen wir uns das „Dreiländereck“ und die liebevoll restaurierte Stadt Bautzen nicht entgehen lassen.

In Bautzen angekommen erkunden wir die Altstadt und staunen nicht schlecht über das „Bautzener Senfmuseum“ wo es die unterschiedlichsten Sorten auch zu kaufen gibt. Weitere Spezialitäten sind die „Pulsnitzer Pfefferkuchen“ und „Herbst in Bautzen“. Die Burg „St. Petry“ und das „Sorbische Museum“ vermitteln einen besonderen Eindruck über die Vergangenheit der gesamten Region.

Von Bautzen fahren wir nach Hartau zum Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien. Nach einem Fußmarsch von 2 km stehen wir direkt am Grenzfluss Neiße. Wer sich traut durchs Wasser zu gehen, kann hier drei Länder in 3 Minuten besuchen.

Zurück in Olbersdorf kehren wir nochmal in eines der gemütlichen Restaurants ein und gehen zeitig in die Koje – morgen geht’s ja wieder heim.

Dreiländerdreieck
Bautzen

Tag 13:

Der Urlaub neigt sich dem Ende zu. Also nochmal alles „Klar Reisemobil“ gemacht und auf geht’s Richtung Werder.

Diesmal wollen wir die Autobahn meiden und fahren die Landstraßen an der polnischen Grenze entlang und machen Stop auf dem Stellplatz für Wohnmobile in Bad Muskau.

Mit der von Palme Marin vorgeschlagenen App ist der Platz leicht zu finden. Strom und Wasser gibt es auch und der freundliche Platzwart bringt morgen sogar frische Brötchen.

Ganz in der Nähe besuchen wir den Fürst Pückler Park. Es ist mit 830 Hektar der größte Landschaftspark Zentraleuropas und wurde im englischen Stil erbaut. Hier verbringen wir den Rest des Tages und zurück beim Reisemobil werden die restlichen Vorräte geplündert.

Sail & Drive_2

Tag 14:

Wer hätte das gedacht? Dies waren die ersten Gedanken auf den letzten Kilometern nach Werder. Eine Woche Boot und eine Woche Reisemobil. Für unsere Interessen eine perfekte und gelungenen Alternative die Ferien zu verbringen.

Nachdem wir noch getankt haben, fahren wir auf das Gelände von Palme Marin und werden schon von den „grünen Männchen“ erwartet. Diesmal ist auch der freundliche Herr vom TÜV dabei. Der nächste Gast soll ja auch ein perfektes Fahrzeug bekommen.

Dann noch schnell die Abrechnung gemacht und …???? Ja – wir haben gleich wieder gebucht. Nächstes Jahr geht`s von der Müritz nach Werder und von da mit dem Reisemobil an den Gardasee und wenn Ihr wollt, werden wir wieder davon berichten.

Bis dahin eine gute Zeit wünschen Euch B & A aus W an der H.

Palme Wohnmobile

https://www.sail-and-drive.com/wp-content/themes/yachtsailing